Wie sehen Zahnimplantate aus, wie ist der Aufbau?


Wie sind Zahnimplantate aufgebaut?

Das Design der Zahnimplantate

 
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Der Aufbau und das Design von Zahnimplantaten

Ein Implantat ist ein künstlich erschaffener Aufbau einer Zahnwurzel. Meistens hat es ein schraubenförmiges oder auch zylindrisches Design. Das Implantat wird in einen Kieferknochen eingepflanzt – so können verloren gegangene Zähne leicht ersetzt werden.

Beim Aufbau eines Zahnimplantates unterscheidet sich der Implantatkörper, der in den Knochen eingebracht wird, und Aufbauteile, mit deren Hilfe Kronen oder auch andere Haltestrukturen für Prothesen am Körper des Implantates befestigt werden. 

Es gibt einteilige und zweiteilige Implantate. Der jeweilige Aufbau unterscheidet maßgeblich die Verbindungselemente und Fixationen von Zahn-Prothesen. Bei dem einteiligen System ist das Verbindungselement (Stumpf für Kronen, Kugelkopfanker für die Befestigung von Prothesen) in einem Stück mit dem Körper eines Implantates gearbeitet. Wohingegen das Aufbauteil (Abutment) und der Körper des Implantates bei dem zweiteiligen System getrennt sind.

Aktuell gibt es in Deutschland über 100 unterschiedliche Implantatsysteme für die moderne Zahnheilkunde. Die vergangenen 20 Jahre haben es gezeigt: Der zylindrische Aufbau bzw. der schraubenförmige Aufbau haben sich besonders bewährt. Diese beiden Systeme gibt es mit handelsüblichen Längen von 6-20 Millimeter. Der Aufbau wird mit im Normalfall mit einem Durchmesser von 2-7 Millimeter angeboten. Es gibt auch Exoten im Aufbau, wie zum Beispiel das scheibenförmige Implantat – diese kommen jedoch eher selten zum Einsatz.

Mit einer wissenschaftlich begründeten Dokumentation wurde im Jahre 1982 die Implantologie und deren Aufbau von der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilhunde (DGZMK) als kundige Therapie anerkannt.

Design eines Implantats
Seit den 1970er Jahren werden Implantate von Ärzten in der Zahnheilkunde eingesetzt. Ständig ist die wissenschaftliche Forschung auf der Suche nach der perfekten Nachbildung einer künstlichen Zahnwurzel und dem vollkommenen Design. Das Design eines Zahnimplantates ist auch für die Verankerung des Implantates innerhalb des Knochens von großer Bedeutung. Das Zahnimplantat existiert aus einem Implantatkörper, der im Design zylindrisch oder schraubenförmig gefertigt sein kann und so in einen Knochen eingebracht wird.

In der Zahnheilkunde wird beim jeweiligen Design zwischen Makro- und Mikrodesign unterschieden. Das Makrodesign beschreibt die äußere Form vom Design und die mit dem Auge einfach erkennbare Oberfläche eines Implantates. Die Außenflächen eines Implantates sind mit makroskopischen Retentionen, meistens Schraubgängen versehen. Hierüber finden sie den Halt im Knochen. Bei diesem Design können jedoch auch Löcher bzw. Perforationen und auch Flügel an dem Implantatzylinder für das Um- oder aber auch Einwachsen des Knochens verwendet werden. Es handelt sich um ganz spezielle bzw. besondere Oberflächenbehandlungen in dem mikroskopischen Bereich. Diese Spezialverfahren werden von allen Herstellern in der Regel gerne geheim gehalten, da durch ihre jeweilige Beschaffenheit das Heilungsverfahren abhängig ist.

Unterschiedliche Materialien wurden nach dem idealen Werkstoff in Design und Funktionalität immer wieder erprobt und getestet. In den vergangenen 30 Jahren kristallisierte sich Titan hier schnell als sehr gutes Basismaterial für die meisten zahnärztlichen Implantate heraus. Titan ist sehr gewebefreundlich, also biokompatibel, und geht mit dem Knochen zumeist einen sicheren Verbund ein.

Zumeist handelt es sich allerdings bei einer verwendeten Oberflächenkonditionierung um bewährte Ätzverfahren, Sandstrahlen, mikroskopisches Aufrauen mit Sprayverfahren durch die die Oberfläche vergrößert wird oder um bestimmte Kombinationen derselben.