Was wird gemacht wenn ich Zahnimplantate bekomme?


Wie ist der Ablauf der Implantologie?

Was passiert eigentlich wenn ich Zahnimplantate bekomme?

Der Ablauf der Implantologie

Die zahnmedizinische Implantologie beinhaltet komplizierte und aufwendige Tätigkeiten, welche maßgeblich über das Gelingen und den guten Sitz vom Implantaten und deren optimale Einheilung entscheiden.
Wenn Implantate eingesetzt werden, so spielen viele Faktoren eine bedeutende Rolle. Aus diesem Grund ist der Ablauf Implantologie systematisch und sinnvoll, sodass dieser für die Patienten eine möglichst geringe Belastung darstellt und erfolgreich vorgenommen werden kann, da dies entscheidend ist für die Lebensqualität der Patienten.

Grundsätzlich ist es so, dass der Ablauf Implantologie ganz entscheidend von individuellen Faktoren beeinflusst wird und eine immer einmalige Angelegenheit darstellt. In die Planung werden aus diesem Grund die Patientinnen und Patienten unmittelbar einbezogen. 

Zunächst erfolgt vor dem Beginn der Behandlung ein aufklärendes Gespräch über den Verlauf der Behandlung, die Risiken und möglicherweise alternative Lösungen. Wichtig ist außerdem häufig das Abklären der entstehenden Behandlungskosten. Dieses Gespräch erfolgt unter Beteiligung des behandelnden Arztes und soll den Patienten auch psychisch entlasten und Ängste nehmen.

Eine andere vorbereitende Maßnahme im Ablauf Implantologie ist die ausschließliche zahnmedizinische Vorarbeit. Sie besteht darin, dass eine spezielle diagnostische Begutachtung erfolgt, welche in der Fertigung des Abdruckes, eines Modells und in der Röntgendiagnostik besteht. Nun wird gemeinsam mit dem Zahnarzt eine gezielte Planung vorgenommen, welche sich in der Anfertigung des für die Krankenkasse relevanten Heil- und Kostenplanes ausdrückt. Hierin werden alle speziellen Maßnahmen und Kosten aufgeführt, welche von der Krankenkasse gewertet werden.

Ist der Heil- und Kostenplan bewilligt, kann der eigentliche Ablauf Implantologie vorgenommen werden. Beim Ablauf Implantologie wird zunächst eine örtliche Betäubung durchgeführt, welche über entsprechende Injektion von Lokalanästhetika umgesetzt oder als Vollnarkose ausgeführt wird.

Wenn die Anästhesie wirkt, dann wird durch den ausführenden Arzt die Positionierung des Implantates bestimmt und durch einen dünnen Bohrer gekennzeichnet. Zum Einsatz kommen nun spezielle Fräsen und Bohrer, welche in Abhängigkeit von der Größe des Implantates im Ablauf Implantologie die Bohrung im Kieferknochen herstellen.

Sitzt das Implantat optimal, dann werden die Schleimhäute vernäht und die Lücke erhält eine vorübergehende provisorische Versorgung. Die Fäden werden nach etwa sieben Tagen gezogen. Nun kann die Durchtrittsstelle durch die Schleimhaut freigelegt werden und nach zwei bis vier Wochen hat sich eine natürliche sogenannte Weichteilmanschette gebildet. Abschließend wird der Zahnersatz auf das Implantat gebracht.
Der Ablauf Implantologie kann dadurch verlängert werden, wenn beispielsweise nicht genügend Knochensubstanz beim Patienten zur Verfügung steht, was einen vorherigen Aufbau des Knochens erfordert. Diese Funktion können sowohl eigener Knochen oder geeignete Substanzen übernehmen, welche als Fremdmaterialien bezeichnet werden.

Der Ablauf Implantologie gliedert sich in immer wiederkehrende Behandlungen, zu denen das Vorbereiten der Zahnlücke, das Einsetzen des Implantates ohne Krone und die röntgenologische Begutachtung des Implantates gehören.